Herzlich willkommen bei Brunsis Bautagebuch

Wir freuen uns, dass Ihr unser Bautagebuch verfolgt und wünschen Euch viel Spaß dabei!

Wenn Ihr die Vorgeschichte bis zum Baubeginn ansehen möchtet, könnt Ihr die passenden Phasen links anklicken. Ansonsten beginnen wir hier direkt mit dem Baubeginn!

Vor Beginn...


Wie beginnt eigentlich so ein Hausbau, wenn der Bauantrag genehmigt ist und sämtliche Pläne endlich stehen?

Zunächst vergibt das Bauunternehmen einen Bauleiter, der später die Begehungen, die Gewerke und zahlreiche Entscheidungen rund um den Bau koordiniert. Entsprechend gespannt warteten wir auf unsere „Zuteilung“. Diese erfolgte tatsächlich ziemlich schnell – noch während der Genehmigungsphase unseres Bauantrags, der übrigens in Rekordzeit über die Bühne ging. Zum Glück hatten wir auf ein erstes persönliches Treffen bestanden, denn dabei fiel ein Satz, der uns doch etwas irritierte:

„Na ja, dann könnten wir eventuell noch in diesem Jahr beginnen …“ Eventuell? In diesem Jahr? Wir hatten doch ganz andere Vorstellungen!

Kurz darauf erhielten wir unsere persönliche To-do-Liste für den Baubeginn. Vermesser, Baustrom, Wasser- und Strombetriebe, Straßenvermessungen und gefühlt unendlich viele Anträge folgten. Wir kümmerten uns rechtzeitig – und irgendwann war tatsächlich ALLES erledigt.Von unserer Seite konnte es losgehen. Und wir warteten. Diese Wartezeit ist wirklich nicht schön: Man weiß, dass es jederzeit losgehen könnte, kann selbst aber nichts mehr beschleunigen.

Und dann geschah es.

Am 27. August 2026 wurde ein DIXI-WC geliefert.Wir wussten sofort, was das bedeutete: Der Bau beginnt!

Denn offenbar beginnt ein Hausbau nicht mit dem ersten Spatenstich. Er beginnt mit dem

 

Die Sandplatte

....und was darunter zum Vorschein kam...

 

Jedes Haus beginnt mit einer Sandplatte. Für unsere wurde uns zunächst die Woche vom 7. bis 12. September 2026 genannt. IRGENDWANN innerhalb dieser Woche sollte es also losgehen.

Der 7. September war ein Montag – und natürlich waren wir darauf eingestellt. Rund um die künftige Baustelle hatten wir alles so vorbereitet, dass die Arbeiter ungehindert loslegen konnten. Nur die Arbeiter fehlten.

Schließlich erfuhren wir, dass es am Dienstag tatsächlich losgehen sollte. Und dann ging es schnell: Bagger und Kettenfahrzeuge rückten an und verwandelten unser sorgsam vorbereitetes Grundstück innerhalb kürzester Zeit in eine richtige Baustelle.

Beim Aushub zeigte sich allerdings das erste Problem: Im Boden befanden sich deutlich mehr Verunreinigungen und alte Steine als erwartet. Offenbar hatte unser ehemaliger Weltkriegskeller wesentlich mehr Spuren hinterlassen, als wir beim Beräumen angenommen hatten. Am Ende standen wir vor rund 60 Kubikmetern zusätzlich ausgehobenem Boden – und der Frage, wohin damit, wenn die Baufirma die Entsorgung nicht übernehmen konnte.Also telefonierten wir. Zwei Tage lang…und fanden eine Lösung!

Weniger erfreulich verlief die Begegnung zwischen Bagger und Abwasserleitung unseres Schuppens. Der Bagger gewann. Nach einer kurzen Diskussion darüber, ob die Leitung überhaupt eine Daseinsberechtigung besaß – wir fanden: ja –, wurde sie repariert und wieder unter der Sandplatte verlegt.

Am folgenden Tag wurde die Sandplatte verdichtet und platt gewalzt. Die Grundlage für unser Haus war damit geschaffen – nur die rund 60 Kubikmeter Aushub waren noch da.

Den hinteren Erdhaufen nutzten wir, um den Höhenunterschied zum Zaun auszugleichen und zugleich eine stabile Standfläche für das spätere Gerüst zu schaffen. Am 15. September wurden schließlich rund eineinhalb der verbliebenen Berge abgeholt. Den Rest schaufeln wir selbst weg.

Damit war das Grundstück wieder auf Stand – allerdings mit zusätzlichen Kosten: Mutterboden abfahren. Sand anfahren. Mehrkosten!!!

Am Freitag, dem 18. September 2026, soll die Betonplatte kommen. Jetzt kann sie kommen!!!

PRESENT YOURSELF

Sonja Bruns

bruns@present-yourself.net

 

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